Amphibienroute

Haben Sie schon einmal einen Moorfrosch gehört? Wissen Sie, wo Kammmolch oder Kreuzkröte leben? Auf unserem Amphibienroutentipp können Sie die Lebensräume dieser und anderer Tierarten entdecken. Wo und wann es Führungen gibt, bei denen Sie diese Tiere auch sehen können, finden Sie in den Informationen der Tourgebiete.

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Amphibienroute

Gebiete entlang der Amphibienroute

Mettinger und Recker Moor

Das Recker Moor und das Mettinger Moor sind Teil des ursprünglich mehr als 5.000 Hektar großen Vinter Moores, das in den 1950er bis in die 1970er-Jahre hinein maschinell abgetorft wurde. Eine rund 150 Hektar große Fläche im Recker Moor blieb vom Torfabbau verschont und wurde im Rahmen eines Life-Projekts wiedervernässt. Seitdem haben sich die Lebensbedingungen für moortypische Arten deutlich verbessert. Das Recker Moor ist heute eines der am besten erhaltenen Moore in Nordrhein-Westfalen. 

Heiliges Meer-Heupen

Das FFH-Gebiet umfasst die Erdfallseen, Heide- und Moorflächen rund um das Heilige Meer sowie das Feuchtwiesengebiet Heupen, das als Pufferzone für die nährstoffarmen Moor- und Heidegewässer dient, zugleich aber Lebensraum für Wiesenvögel ist. Eine vom Landschaftverband Westfalen Lippe betriebene Station betreut das Gebiet, das als eines der am besten erforschten Naturschutzgebiete gilt.

Düsterdieker Niederung mit Wäldchen nördlich Westerkappeln

Die Düsterdieker Niederung ist mit 1132 Hektar eines der größten Feuchtwiesenschutzgebiete in Nordrhein Westfalen. Die Flächen erstrecken sich entlang der Düsterdieker Aa. Die vermoorte Niederung war bis Ende des 19. Jahrhunderts landwirtschaftlich kaum nutzbar. Danach begann die Kultivierung des Gebietes, zunächst ausschließlich zur Grünlandnutzung. Heute finden sich auch Äcker. Um den Lebensraum für Feuchtwiesenbrüter wie Großer Brachvogel und Uferschnepfe zu verbessern, wurden einige Bereiche wiedervernässt.

Großes Torfmoor, Altes Moor

Das große Torfmoor ist das größte Moor Nordrhein-Westfalens. Die fast baumlose Fläche bietet einen weiten Blick und ist Lebensraum für seltene Vogel- und Pflanzenarten. Über Bohlenwege können Besucher das Gebiet teilweise entdecken, ein Aussichtsturm bietet einen herrlichen Panoramablick. 

Emsaue bei Telgte

Das Naturschutzgebiet Emsaue bei Telgte ist ein einzigartiges Naturparadies! Bedrohte Arten wie Eisvogel, Sumpfschrecke oder Laubfrosch finden hier noch ein Zuhause. Mit maßgeblicher Unterstützung durch das Land NRW und den Kreis Warendorf wurden in der Emsaue drei Beweidungsgebiete mit insgesamt über 90 Hektar Fläche eingerichtet, um die Artenvielfalt zu fördern.

Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland

Das Vogelschutzgebiet Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland ist eines der bedeutendsten Feuchtwiesenschutzgebiete im Münsterland. Wiesenvögel wie der Große Brachvogel und die Uferschnepfe haben hier einen Verbreitungsschwerpunkt. Weil das Gebiet komplett im öffentlichen Besitz ist, konnten Teile des Gebietes wiedervernässt werden. Blänken und Hecken sind weitere Biotopstrukturen, die eine große Artenvielfalt ermöglichen. Für Besucher eignet sich besonders das Naturschutzgebiet Saerbeck.